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Aufgrund der unwürdigen Bedingungen, unter denen die Menschen im Krankenlager lebten, sowie einer völlig mangelhaften ärztlichen und pflegerischen Betreuung starben bereits in den Jahren bis 1945 viele der Insassinnen und Insassen, darunter auch viele Kinder, die im Lager geboren worden waren.

Das Massaker am 08. April 1945, das ebenfalls den Tod vieler Menschen zur Folge hatte, geriet in der Nachkriegszeit mehr und mehr in Vergessenheit, obwohl im Jahr 1985 die „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes“ ein Denkmal in Form einer Skulptur errichtete.

Im Rahmen der Proteste gegen die Erweiterung der A4 erlangte das über lange Zeit in den Hintergrund gerückte NS-Krankenlager wieder eine größere Bedeutung. Im Mai 2024 gründete sich im Rahmen des Bündnisses „Gremberger Wäldchen bleibt“ die „Arbeitsgruppe Bodendenkmal“, deren Name auf die sich vor Ort befindende Gedenkstätte verweist.

Damit die Geschichte des Krankenlagers nicht wieder in Vergessenheit gerät, hat der Jugendclub Courage – ein gemeinnütziger Verein, der sich in der Jugendbildung gegen Rechtsextremismus engagiert – einen Podcast erstellt, der in 6 jeweils halbstündigen Folgen diese Geschichte erzählt.

Den Podcast könnt ihr hören unter:

https://lager-gremberg.de/podcast

 

 

 

 

 

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