Am Samstag, dem 20.09.2025, wird ein Teil von Porz-Mitte (südlich des Rathauses) von 10..00 bis 16.00 Uhr autofrei sein. Dort findet der Auftakt der seit 2013 von Agora Köln in unterschiedlichen Stadtteilen veranstalteten Klimatage statt. "Die Straßen werden dann zu einem offenen Raum für nachbarschaftliche Aktionen, kreative Ideen und lebendiges Miteinander." So die Ankündigung von Agora. Auch die A4minus wird dort einen Stand haben, um über die Pläne für den Autobahnausbau der A4 und den Abriss der Rodenkirchener Brücke sowie ihre Folgen für die Umwelt zu informieren.
Update zur Umweltverträglichkeitsstudie und Brückenvariante
Aktuelles
Variante 2.1c habe geringste Einwirkung auf Mensch und Natur
Die Autobahn GmbH hat Ende April die für die Planfeststellung erforderliche Umweltverträglichkeitsstudie vom November 2022 (kurz UVS) veröffentlicht. Empfohlen wird darin die Variante 2.1c.
Bei dieser Variante soll zunächst eine vierspurige Brücke nördlich der Rodenkirchener Brücke gebaut werden, der Verkehr darauf umgeleitet und – nach Abriss der denkmalgeschützten Brücke – an der nun freien Stelle eine zweite vierspurige Brücke gebaut werden. Die neue Brücke (eigentlich sind es zwei Brücken) soll etwa 35 Meter nördlich der aktuellen Brücke stehen. Die Autobahn würde rechtsrheinisch näher an die Bebauung rücken, das Wohnhaus Weidenweg 50 müsste abgerissen werden. Das Poller Fischerhaus stünde praktisch am Fuß des neuen Autobahndammes.
(Ausführliche Beschreibung der Variante auf der Projektseite a4plus.koeln: https://a4plus.koeln/variante-2-1c/)
In der Studie werden nur die insgesamt 7 Varianten des Abrisses und Neubaus der Brücke beleuchtet. Am Ende der UVS steht dazu:
„Eine Alternative zu den geprüften Ausbauvarianten in Form der Beibehaltung der heutigen A4 inklusive der Rodenkirchener Brücke ergibt sich aufgrund der baulichen und verkehrlichen Anforderungen nicht. Insofern stellen die Varianten, trotz der damit verbundenen neuen Umweltauswirkungen, grundsätzlich eine aus Umweltsicht vertretbare Lösung dar.“
Mit der schon mehrfach kritisierten Entscheidung zum Abriss der Brücke wird also begründet, warum die umweltverträglichste Variante (der Erhalt und die Sanierung der bestehenden Brücke) gar nicht bewertet wurde.
Wir meinen, dass schon die Entscheidung zum Abriss der Rodenkirchener Brücke falsch ist. Durch eine Umweltverträglichkeitsstudie – die eigentlich nur die Nachteile der verschiedenen Neubauvarianten vergleicht – wird diese Entscheidung nicht richtiger. Zahlen zum durch den Abriss und den Neubau erzeugten CO2 fehlen übrigens vollständig.
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Aktuelle Beiträge
06. & 07.09.2025 / Aktionstage zur Kommunalwahl
Damit die Themen Klimagerechtigkeit und soziale Gerechtigkeit wieder mehr Aufmerksamkeit bekommen, findet am 6. und 7. September ein Aktionswochenende statt. Initiator ist das Netzwerk 2035 von Kölle for Future. Verschiedene Gruppen werden über das Stadtgebiet verteilt Infostände einrichten und verschiedene Aktionen durchführen. Auch die A4minus wird sich mit einer Aktion beteiligen. Geplant ist - Stand jetzt - ein Infostand an der Rodenkirchener Brücke auf der Poller Seite. Am Samstag, 6.9., werden wir von 12-16 Uhr dort sein. Bitte schaut vorher noch einmal auf unserer Webseite nach, ob sich Ort und/ oder Zeit evtl. noch kurzfristig geändert haben.
30.08.2025 / KalkFest
Das Motto des KalkFests lautet: "Zeig mir deine Welt". Rund um die Kalker Post gibt es von 14.00 bis 19.00 Uhr Stände und Aktionen (Spiele, Führungen, Lesungen, Musik und Kunstaktionen). Von 17.00 bis 21.30 Uhr findet ein Bühnenprogramm statt. Die A4minus wird dort gemeinsam mit der 'Grembi bleibt'-Initiative einen Stand haben und über den geplanten Autobahnausbau und seine möglichen Folgen informieren.
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